CFD Handel - Tipps für Einsteiger und Experten

Freitag, 2. Dezember 2016

Die Zinsen bewegen sich noch immer im historischen Tief. Wer Anlageformen für sein Kapital sucht, wird über Alternativen zu Fest- und Tagesgeld oder Lebensversicherungen und Fonds nachdenken müssen. Ganz zu schweigen von Sparplänen, die sich um das Thema Bausparverträge oder Riester Rente drehen. Hier zu investieren erscheint zwar sicher, doch ansprechende Renditen sind in Zeiten der Niedrigzinspolitik der EZB und ihrer Mitstreiter aus Übersee eher nicht zu erwarten.

Interessant ist es hingegen, sich mit dem Komplex des CFD-Handel einmal auseinanderzusetzen. CFD steht für Differenzkontrakte. (englisch: Contract for Difference). Prinzipiell handelt es sich hierbei um ein recht simpel erscheinendes Konstrukt: Der Trader setzte auf steigende Kurse des Basiswertes eines Finanzprodukts (wird als Long Position bezeichnet) oder auf fallende Kurse (Short Position). Liegt der CFD-Händler mit seiner Entscheidung richtig, erhält er den Ertrag. Klingt einfach. Doch weit gefehlt, denn um das Traden dauerhaft erfolgreich betreiben zu können, müssen grundlegende Kenntnisse und wichtiges Hintergrundwissen erworben werden. Ohne diese Kriterien drohen schnell enorme Verluste.

Umfangreiche Finanzprodukte können gehandelt werden

Die Möglichkeiten des CFD Handels sind umfangreich. Zahlreiche Produkte, die je nach Broker variieren können, können gehandelt werden wie exemplarisch

  • CFD-Aktien
  • Rohstoffe
  • Devisen (Währungspaare)
  • Optionsscheine
  • Staatsanleihen
  • Edelmetalle
  • Indizes

Erfolgreich werden - erfolgreich bleiben

Bevor die erste Order zum Kauf eines CFD-Finanzprodukts erteilt wird, müssen die Trader sich des Risikos bewusst sein, das der Handel mit Differenzkontrakten mit sich bringt. CFD`s sind hochspekulative Anlagen, mit denen schnell sehr hohe Gewinne erzielt werden können. Doch durch falsche Strategien oder eine falsche Einschätzung droht der Totalverlust des gesamten Kapitals. In diesem Zusammenhang ist auf dem Online Portal von CMC Markets nachzulesen, dass CFD’s Kursschwankungen unterliegen und daher die Höhe des Verlustes nicht einzukalkulieren ist. Es besteht durchaus die Gefahr, dass der Verlust die Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen können. Doch zum Schutz dagegen gibt es probate Mittel, die rechtzeitig zum Einsatz kommen sollten.

Risiko- und Moneymanagement

Beides ist von essentieller Bedeutung. Hierbei werden das Risiko und der potentielle Gewinn gegenübergestellt und analysiert. Letztlich hat dieser Prozess zum Ziel, das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren oder auf null zu stellen. Hierbei ist Konsequenz und Disziplin gefragt. Daneben sind insbesondere die folgenden Management - Kriterien beim CFD-Handel zu berücksichtigen

  • Maximaler Verlust von 2,5% des Portfolios

Beispiel:

10.000 Euro befinden sich für das Traden im Portfolio.

Die Berechnung:

10.000 x 0,025 (oder 2,5%)  =  250.00 Euro.

Exakt diese Summe darf nach dem Regelwerk des Money Managements beim Trade maximal verloren werden.

  • Stopp-Loss Kurse zur Begrenzung der Risiken und Maximierung der Gewinne setzen
  • Die Höhe einer Investition zuvor festlegen
  • Verlustobergrenze vorab festlegen

Margin und Hebel

Margin und Hebel sind eng miteinander verknüpft und beim CFD-Handel vielfach von essentieller Bedeutung.

Unter Margin versteht man eine Form der Sicherheitsleistung, die bei dem gewählten Broker zu hinterlegen ist. Dabei wird jedoch lediglich ein geringer Anteil des Positionswertes des benötigt. Dadurch entsteht ein Hebel. Dieses bedeutet, dass der Trader ein deutlich höheres Finanzvolumen bewegen kann, als er tatsächlich hinterlegt hat.

Die Berechnung erfolgt über zuvor vom Broker bestimmte Marginsätze. Je nach Finanzprodukt und dessen Positionswertes, können unterschiedlich hohe Kosten entstehen. Auch dieses gilt es beim CFD Traden zwingend zu beachten und unter dem Punkt Kosten einzusortieren. Weitere Kosten können durch

  • Ordergebühren
  • Haltekosten
  • Kommissionen

anfallen.

Die Auswahl des Brokers

Hat sich der Trader nunmehr mit wesentlichen Faktoren, Marktanalysen, Begriffen und Kosten beschäftigt und dieses verinnerlicht, steht die Wahl eine individuell geeigneten, erfahrenen und seriösen Broker an. Broker gibt es wie Sand am Meer, doch nicht alle zählen zu den „Guten“. Daher gilt es, sich entsprechend zu informieren und den Spitzenreiter in diesem Bereich auszuwählen. Entsprechende Infos dazu können im Übrigen auf dem Online Portal broker-test.de nachgelesen werden.

Grundsätzliche Voraussetzungen, die vorliegen sollten:

  • Kostenloses Demo-Konto
  • Innovative Handelsplattform
  • Schulungen und Webinare im Angebot
  • Umfangreiche Handelsprodukte
  • Hohes Maß an Service und Support
  • Faires Preis- Leistungsverhältnis bei Kosten und Spreads

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