Steuergeldverschwendung 2013: Nun auch Gutachten um FDP-Kokser zu ermitteln!

Freitag, 15. November 2013
Die Verschwendung von Steuergeldern ist ein Problem, welches auch 2013 vom Bund der Steuerzahler in einem Schwarzbuch zusammengefasst wird. Was in der 41. Ausgabe des Schwarzbuchs "Die öffentliche Verschwendung" jedoch völlig ausgeklammert wurde, sind sinnlose Gutachten, wie jenes im aktuellen Fall von Alexander Alvaro (38, FDP).
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Bild von Kokain
Monatsgehalt eines Otto-Normal-Steuerzahlers in Gramm.

Der Umstand, dass Alexander Alvaro - EU Vizepräsident und Kokser - nun doch unter dem Einfluss von Drogen stand, als er vor mehr als 9 Monaten einen schweren Unfall auf der A1 verursachte, verwundert nicht sonderlich. Dass in der FDP ordentlich gekokst wird (und nicht nur da), konnte jeder sehen, der den letzten Wahlkampf verfolgt- und die Statements verschiedener FDP-Politiker gehört hat. Was allerdings verwundert, ist der Umstand, dass die Koks-Kumpels aus der Staatsanwaltschaft Gutachten in Auftrag geben, die klären sollen, was ohnehin schon viele von ihnen wissen. Die Vermutung, dass sich ab und an gemeinsam die Nase gepudert wurde, ist nicht weit hergeholt. In der Summe sind solche überflüssigen Gutachten - zusätzlich zum Koks, welches zahlreichen Politikern und Angehörigen der Justiz von den Steuerzahlern finanziert wird - also eine nicht unbedeutende Last, die letztlich auch wieder nur auf den Steuerzahler zurückfällt.

Und damit nicht genug! Die Existenz von Otto-Normal-Steuerzahler wäre nach einem Unfall mit Todesfolge mindestens ruiniert- spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem Drogeneinfluss am Steuer festgestellt worden wäre. Die Aussichten auf einen Aufenthalt in einer JVA sind nach einem Unfall mit Todesfolge und unter Drogeneinfluss - zumindest für normale Menschen - nicht schlecht. Bei den Koks-Kumpels aus Politik und Justiz reicht es dagegen nur dafür, ein weiteres sinnloses Gutachten in Auftrag zu geben, bei dem dann festgestellt werden soll, ob die Menge des Rauschmittels die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen konnte. Wer einen Menschen aus dem Leben reißt, vor dem Drogengutachten Mitteilungen an die Presse gibt, dass er "weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss gefahren" ist, um sich auch nur einen weiteren Tag, nachdem er dann doch als Kokser überführt wurde, weiter EU Vizepräsident zu nennen- der muss wirklich und immer noch völlig zugekokst sein. Zumindest das steht auch ganz ohne weiteres Gutachten fest!

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