Rente erst mit 75 ist absolut vertretbar

Freitag, 16. August 2013
Die seichte Vorgehensweise der Übergangsregierung bezüglich des Renteneintrittsalters können die Genossen der Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds nicht nachvollziehen.
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Alter Mensch an Tastatur
Gertrude K. hält mit 75 noch 12 Stunden am PC-Arbeitsplatz durch!

Bei einer Sitzung der Genossen der Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds am letzten Freitag wurde der Umgang der Übergangsregierung mit dem Thema Renteneintrittsalter heftig diskutiert. Laut den Genossen ist eine Rente ab dem 75 Lebensjahr absolut vertretbar. "Mensch, der Erich war bis weit über 75 aktiv!" Zudem könne sich die DDR im Falle der erwarteten Machtübernahme und bei der angeschlagenen Finanzlage des Staatshaushalts gar keine Rentner leisten. "Die Genossen sollen mal schön weiter buddeln- das hält jung und gesund!", so einer der Sitzungssprecher.

Die Ursachen für die anhaltende Diskussion um das Renteneintrittsalter, in den Medien und unter der Bevölkerung, sei einzig in der Verweichlichung durch die negativen Einflüsse kapitalistisch manipulierter Konsumgüter und Unterhaltungsmedien zu suchen, so die Genossen weiter: "In der DDR wollte keiner in Rente. Im staatlichen Fernsehen lief den ganzen Tag nichts, die Weltreise hörte im Harz auf und Vereine für gemeinsame Freizeitaktivitäten gab es eh nur in den Kombinaten. Das hatte schon alles seinen Grund!"

 

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