Die Geschichte des ZEITKNALL

Bild des ZEITKNALL-Covers von 1989Der ZEITKNALL wurde am 03.03.1977 im Berlin der damaligen DDR, als linientreue und überzeugt sozialistische "Stimme der Partei" gegründet.

Das Blatt ist vor allem dadurch bekannt geworden, weil es im Oktober 1989 - als letzte Zeitschrift überhaupt vor der Wende - die Gelegenheit bekam, ein Exklusivinterview inkl. einer Fotostrecke, mit dem damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker zu führen. Im November 1989 kam dann die Wende, und außer dem Namen "ZEITKNALL" selbst, änderte sich fast alles!

Die Genossen Redakteure begriffen sehr schnell, dass sie sich all die Jahre einem falschen System verschrieben hatten. Aus den Genossen wurden Kollegen und mit der D-Mark kam auch eine neue Ideologie. So recherchierte der ZEITKNALL zukünftig in Gesamtdeutschland, zu Themen aus Politik oder Wirtschaft. Durch Verstrickungen verschiedener Redakteure, in das Drogen- und Rotlichtmilieu, kam auch bald der Bereich "Boulevard" hinzu, was die inhaltliche Bandbreite der Zeitschrift noch umfangreicher werden ließ. Trotzdem musste das Blatt enorme Einbrüche in den Auflagezahlen hinnehmen. Die Redaktion verlegte ihren Sitz schon bald nach der Wiedervereinigung, aus Kostengründen von Berlin nach Crimmitschau. Crimmitschau ist eine kleine Stadt nahe der tschechischen Grenze. Von hier aus erschien es den Redakteuren am einfachsten an günstige Zigaretten zu kommen, die sie für ihre Arbeit zwingend benötigen.

Seit 2013 ist der ZEITKNALL nun auch im Netz zu finden. Das Blatt hat sich vorgenommen, die Online-Zeitschriftenlandschaft ordentlich aufzumischen. Unser Kapital sind dabei zufriedene Leser, die beim Lesen des ZEITKNALL von knallhart recherchierten, unabhängigen und seriösen Nachrichten profitieren können.

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